Welches Gebäude wurde besetzt?

Seitenansicht Die Aktion am 8. Dezember 1971 ging als Bethanien-Besetzung in die Geschichte ein. Besetzt wurde an diesem Abend nur eines von mehreren Häusern auf dem Bethanien-Gelände: Das Gebäude Mariannenplatz 1a, ein ehemaliges Schwesternwohnheim namens "Martha-Maria-Haus". Es steht direkt am Bethaniendamm und der damaligen Berliner Mauer. Der Zugang vom Mariannenplatz führt durch einen Torbogen. Das besetzte Haus, umbenannt zum Georg von Rauch-Haus, steht direkt neben dem Bethanien-Hauptgebäude Mariannenplatz 2, dem heutigen "Künstlerhaus Bethanien".

Die Rauchhaus-Besetzung war ein wichtiger Impuls in der andauernden Auseinandersetzung um die Nutzung der anderen leerstehenden Gebäude des ehemaligen Bethanien-Krankenhauses. In dem Haus an der Waldemarstrasse richteten Rauchhaus-Frauen den ersten Kinderladen in der Gegend ein. Verschiedene Gruppen setzten sich dafür ein, das Hauptgebäude wieder als Krankenhaus in Betrieb zu nehmen. In diesem Zusammenhang gab es auch kurzfristige Spontan-Besetzungen des Bethanien-Hauptgebäudes.
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